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Der Hovawart - Freund mit Charakter Der heute bekannte Hovawart gilt als eines der Beispiele für die neuere deutsche Hundzucht, der 1936 offiziell anerkannt wurde. Unter Verwendung von ausgewählten Bauernhunden aus dem Schwarzwald und dem Harz, aus dem Kuvasz, Deutschem Schäferhund und Neufundländer entstand dieser elegante Gebrauchshund. Der Hovawart trägt bewusst den Namen seiner Ahnen aus dem Mittelalter (erwähnt im 13. Jahrhundert im "Sachsenspiegel"), der ihn als Wach- und Schutzhund ausweist (hova/bzw. hofe = Habe/Hof, wart = Wächter). Jahrhunderte lang war er der typische Hof- und Bauernhund, ständig aufmerksam, nichts entgeht ihm, von unwüchsigem Schutztrieb. Er bleibt im Gegensatz zum Kadavergehorsam immer eigenständig in seinem Handeln, er selbst entscheidet sein Tun. Ruhig im Haus, lebhaft im Gelände, mit der Familie durch dick und dünn, so beschreibt man am besten seinen Charakter in wenigen Worten. Hovis, wie sie liebevoll abgekürzt werden, sind keine Hunde für Anfänger. Sie brauchen eine konsequente Erziehung ohne Härte. Der wetterfeste Hund, wenn er ausgewachsen ist, eignet sich für Wanderer, Reiter, Jogger und Radfahrer. Besonders wenn er in direkter Nähe zur seiner Familie lebt entwickelt er seine besonderen Charaktereigenschaften wie Anhänglichkeit und Treue. Beschreibung aus www.welpen.de Widerristhöhe: Geschichte: Außerdem wurden Einkreuzungen von Deutschen Schäferhunden, Neufundländern, Leonberger und weiteren Hunderassen in den Letzten Jahren der Zucht vorgenommen. Durch starke Selektionsmaßnahmen wurde der Ursprüngliche Gebrauchshundetyp wieder erreicht. Im Ursprungsland wird auf den Gesundheitszustand sehr großer Wert gelegt. Insbesondere ist die Hüftgelenksdysplasie durch jahrzehntelange Selektion auf HD-freie Tiere bis auf wenige Prozent zurückgedrängt worden. Es wird erwartet, daß diese Bemühungen in allen Hovawart-Zuchtvereinen Nachahmung findet.
Verhalten und Charakter Für einen Gebrauchshund harmonisch abgestimmte körperliche Verhältnisse und eine besondere Bindung an seine Familie machen ihn insbesondere zu einem hervorragenden Begleit-, Wach-, Schutz- und Fährtenhund. Farbe: blond, schwarz, und schwarzmarkenfarbig
Die Zehn Bitten eines Hovis: Mein Leben dauert zwölf bis vierzehn Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst. Pflanze Vertrauen in mich - ich lebe davon. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein. Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freunde, ich habe nur Dich. Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet. Wisse: Wie immer an mir gehandelt wird, ich vergesse es nie. Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zu zerquetschen vermögen - ich aber keinen Gebrauch davon mache. Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schiltst, mich bockig oder faul nennst, bedenke: Vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst es einmal. Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: "Ich kann so etwas nicht sehen" - oder "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen" Alles ist leichter für mich mit Dir! |
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